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Vorsorge für den Daten-Super-GAU im Zeitalter der Digitalisierung


Daten_2.jpgAlles dreht sich heutzutage um Daten und ihre intelligente Nutzung. Nicht nur die Vorzeigeschüler des Digital Business, wie Google und Facebook, hängen am Datentropf − auch die Fertigungsroboter der Hochtechnologie stehen still, wenn die fabrikeigenen Server streiken. Windräder drehen sich nicht weiter und Parkhausschranken bleiben verschlossen, wenn die Kommunikation zur Steuerungszentrale abbricht. Die Finanzindustrie zittert bei der Vorstellung fehlgeleiteter oder nicht berücksichtigter Transaktionen aufgrund von Computerausfällen. Faktisch sind Daten zum wichtigsten Produktionsfaktor unserer Zeit avanciert. Kein Unternehmen könnte heute mehr den Verlust weiter Teile der Kundendatenbank oder den tagelangen Ausfall der Produktionsanlagen verkraften. Wer im digitalen Zeitalter einen Daten-Super-GAU vermeiden will, muss für den Ernstfall vorsorgen.

DB12c.jpgSeit letzter Woche ist die Oracle Datenbank 12c Release 2 in der Cloud verfügbar. Auf seiner Hausmesse, der Oracle OpenWorld, die vom 18. bis 22. September in San Francisco stattfand, stellte Oracle die neue Version vor. Wie der Schutz von Oracle Datenbanken mit Cloud-Unterstützung aussieht, möchten wir Ihnen in diesem Beitrag vorstellen.

High Availability und Disaster Recovery

In einem ersten Schritt müssen IT-Systeme möglichst ausfallsicher gemacht werden. High Availability (HA) heißt das im Informatik-Fachjargon, Daten müssen also hochverfügbar gehalten werden. Dafür gilt es, die Fehleranfälligkeit der IT-Infrastruktur größtmöglich zu reduzieren, das Vorgehen folgt dabei immer drei Prinzipien.

  • Zunächst werden kritischen Stellen, den so genannten Single-Points-of-Failure, redundante Ersatzsysteme zur Seite gestellt, damit der Ausfall einer einzelnen Komponente nicht länger den Ausfall des Gesamtsystems zur Folge hat.
  • Weiter gilt es, die so genannten Crossover, also die Verbindungsstelle zur Datenübertragung zwischen den Sicherheitsinstanzen, abzusichern. Auch hier muss eine Ausweichmöglichkeit bestehen, sofern die Übertragung auf die eigentlich vorgesehene Weise nicht möglich ist.
  • Außerdem müssen entstandene Fehler tatsächlich erkannt und bearbeitet werden, wenn sie auftreten. Das System bedarf also steter Überwachung durch qualifiziertes Fachpersonal.

Trotz der so massiv erhöhten Fehlerresistenz darf das Worst-Case-Szenario − der ungeplante Ausfall der eigenen IT-Systeme − egal ob aufgrund eines technischen Defekts oder durch absichtliche Fremdeinwirkung − trotzdem nicht ausgeblendet werden. Auch hierfür gilt es, Vorkehrungen zu treffen. Im Zuge der Disaster Recovery (DR) müssen verlorene Daten wiederhergestellt und nicht mehr funktionierende Systeme schnell ersetzt werden.

Zur optimalen Absicherung hat sich für diesen Fall die so genannte 3-2-1-Backup-Regel etabliert. Zur Vermeidung von Datenverlust im Schadensfall müssen Sicherungen demnach in dreifacher Ausführung vorliegen. Sie sollten dabei in zwei verschiedenen Formaten gespeichert sein, wobei eines der Daten-Backups räumlich getrennt, also weit entfernt von der gesicherten IT-Infrastruktur, hinterlegt sein sollte. Physikalische Beschädigungen durch Feuer oder Gewalt, z.B. im Falle eines Einbruchs, können so vermieden werden.

Immense Investitionen als Einstiegshürde

Genau wie eine Hochverfügbarkeits-(HA)-Infrastruktur verlangt eine tragfähige Disaster-Recovery-(DR)-Strategie nicht selten immense Investitionen − schließlich gilt es im großen Stil zusätzliche IT-Kapazitäten zu schaffen, idealerweise an einem anderen physikalischen Standort. Viele Unternehmen können oder wollen diese hohe Einstiegshürde nicht nehmen. Sie vernachlässigen schließlich beide Konzepte und setzen sich in direkter Folge enormen Risiken aus, die vom kleinen Datenleck bis hin zum kompletten Datenverlust reichen können.

Trivadis Cloud Lösungen

Das muss nicht sein, denn Public Cloud Services bieten heute eine kostengünstige und komfortable Möglichkeit, ohne hohe Initialinvestitionen auf Abruf von einer ortsungebundenen, leistungsstarken Infrastruktur zu profitieren. Trivadis setzt für seine maßgeschneiderte DR- und HA-Lösungen in diesem Zusammenhang auf die Oracle Cloud. Ganz nach individuellen Kundenanforderungen kann so eine effiziente Sicherheitsinfrastruktur realisiert werden, ohne zusätzliche Ressourcen für den Aufbau bzw. die Miete eines zweiten oder dritten Rechenzentrums aufwenden zu müssen.

So individuell, wie jedes Geschäft ist, muss auch die entsprechende Disaster- und Hochverfügbarkeits-Lösung auf die spezifischen Geschäftsanforderungen ausgerichtet werden. Gefordert sind flexible und effiziente Lösungen; Standardlösungen sind in den meisten Fällen nicht geeignet. Als Expertin für On-Premise- und Cloud-Infrastrukturen für Daten- und Serviceverfügbarkeit bietet Trivadis drei skalierbare und kosteneffiziente Hybrid-Cloud-Lösungen für Oracle-Datenbanken an:

 

 

 

 

Wir besitzen durch die langjährige Partnerschaft mit Oracle ein fundiertes Oracle-Lizenzwissen, umfassendes Know-how und weitreichende Kompetenzen. Als Oracle Platinum Partner und Oracle Partner oft he Year 2015 in der Schweiz kennt Trivadis die Qualität der ausgelieferten Produkte schon aus frühen Entwicklungsstufen und erarbeitet vertieftes Wissen, bevor neue Versionen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Mit dem Cloud Readiness Assessement von Trivadis schaffen Kunden die Voraussetzung für die Wahl der optimalen Kombination an Public Cloud Services und On-Premise-Infrastrukturen zur Absicherung ihrer Daten. Wir überprüfen die individuellen Anforderungen und zeigen Möglichkeiten und Potentiale auf, wie anstelle eines selbstverwalteten Infrastruktur-Standorts eine Cloud-Lösung kosteneffizient eingesetzt werden kann.


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