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Schweizer Kunst und Kultur online erlebbar machen − Trivadis Mitarbeitender unter den #VersusVirus-Siegern

Zu den am schwersten betroffenen Branchen der Virenkrise zählt der Kulturbetrieb. Die Ausgangssperren und das Versammlungsverbot haben Kulturschaffenden die Lebensgrundlage entzogen. Museen, Galerien, Theater, Konzertsäle und Baudenkmäler sind seit sieben Wochen geschlossen, um die Ansteckungsgefahr dort auszuschliessen.

logo_versusvirus_visual_fullDer Schweizer Hackathon #VersusVirus, an dem sich auch 15 Mitarbeitende von Trivadis beteiligt haben, nahm sich am ersten Aprilwochende dieses Themas an: Insgesamt 42 von 263 angebotenen Projekten erhielten zum Schluss die Auszeichnung einer Jury. Ein Mitarbeitender von Trivadis, Martin Jäger, gehörte in der Kategorie Arts & Culture zum Siegerteam. Das ausgezeichnete Projekt macht Schweizer Museen, Theater, Galerien und Baudenkmäler online erlebbar.

4.500 Teilnehmende entwickeln in 48 Stunden #VersusVirus-Lösungen

Insgesamt verband #VersusVirus 4.500 Schweizerinnen und Schweizer (oder Menschen, die sich für die Schweiz engagieren wollten) in 263 Teams, aus denen neue Ansätze für die vielfältigen Herausforderungen durch die Corona-Krise entwickelt werden sollten. Unterstützt wurde der Aufruf zum Mitmachen auch von Trivadis.

Jedes Team wurde zufällig zusammengestellt und konnte aus einer Vielzahl von Challenges auswählen. Bereits zum Start des 48-Stunden-Hackathons am Freitagabend zeichnete sich dabei ab, dass die Organisatoren und die technische Infrastruktur zeitweise an ihre Belastungsgrenzen kamen. Die Teilnehmenden von Trivadis hoffen hier auf substantielle Verbesserungen bei einer nächsten vergleichbaren Veranstaltung, wie einige Erfahrungen zeigen.

Die Kommunikation innerhalb der Teams, die aus Teilnehmenden unterschiedlicher Länder mit unterschiedlichen Sprachen bestanden, fand hauptsächlich über Slack, Zoom, Trello und Miro statt. Wichtig war es, sich selbst aktiv einzubringen und mit anderen Engagierten im Team zusammenzuarbeiten. Das Trivadis-Kollaborationsmotto „Better Together“ half dabei.

Tolle Erfahrungen und ein Sieger

Trotz mancher Hürden war der Hackathon für alle Teilnehmenden von Trivadis eine tolle Erfahrung. „Am Anfang hat es zwar eine Weile gedauert, bis sich die zusammengewürfelten Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einer coolen Truppe zusammengefunden und ein gemeinsames Verständnis der genutzten Tools entwickelt hatten. Letztendlich haben wir dann aber doch gemeinsam enthusiastisch an Lösungen gearbeitet“, resümiert Martin Jäger.

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Am Sonntagabend wurde er mit seinem #VersusVirus-Team von der Jury zu den Gewinnern erkoren. Mit connecting-art.ch hat das internationale Team eine Online-Plattform bis zu einem Minimum Viable Product (MVP) gebracht; also einem Prototypen, der bereits über grundlegende Funktionen verfügt, auf deren Basis über die weitere Entwicklung entschieden werden kann. Die Plattform soll das vielfältige Kunst- und Kulturangebot der Schweiz auch unter den Bedingungen von Ausgangsbeschränkungen und Physical Distancing erlebbar machen. Damit sich die neue Plattform etablieren kann, engagiert sich Trivadis nun auch als Sponsor des Projekts. Ein gutes Dutzend Attraktionen macht bereits den Anfang. Das Team stellt sich und sein Ergebnis im Video vor:

 

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Topics: Innovation Team