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Neuer Co-Working-Space in München: Von Messi lernen

Vor kurzem wurde der neue Co-Working-Space von Trivadis in München eröffnet. Auf ganzen 160 Quadratmetern bietet er viel Raum für interaktive Zusammenarbeit unter den Mitarbeitenden und mit Kunden. Wir haben bei Peter Hulm, Niederlassungsleiter von Trivadis München, nachgefragt, wie dieser Co-Working-Space entstanden ist und wie sich Trivadis dabei unter anderem vom Fussball hat inspirieren lassen …

Wieso haben Sie sich entschieden, diesen Co-Working-Space ins Leben zu rufen?

Peter Hulm (PH): Die Welt verändert sich konstant und wir uns mit ihr. Der neue Co-Working-Space in München führt die Reise fort, die Trivadis vor eineinhalb Jahren ganz im Zeichen des Miteinanders begonnen hat. So haben wir in Basel und anderen Standorten wie Lausanne Hierarchien abgebaut und Raum für selbstorganisiertes, agiles Arbeiten geschaffen. In München ergänzen wir dies nun damit, dass wir unserem neuen Co-Working-Space moderne Arbeitsweisen und -methodiken ermöglichen und fördern.

 

 

Wie sieht dies konkret aus?

PHIm Co-Working-Space finden sich keine Schreibtische im klassischen Sinn, sondern flexible Sitz- und Steh-Elemente, viele offene Flächen, beschreibbare Wände und auch ein interaktiver 75 Zoll-Touchscreen. Der neue Co-Working-Space soll wirklich ein Ort sein, an dem die Leute zusammenkommen und gemeinsam an Ideen tüfteln – dies gilt nicht nur für unsere Mitarbeitenden, sondern auch für unsere Kunden und Partner.

Im grössten Raum, dem «Herzstück» des Co-Working-Space, findet sich eine Tribüne mit Stadionkulisse. Was ist der Sinn dahinter?

(PH)Bei diesem Raum haben wir uns vom Fussball inspirieren lassen: So trainiert und spielt man im Stadion gemeinsam als Team, während Nachwuchsfussballer auf der Tribüne zuschauen und von den Profis lernen – und gemeinsam später grossartige Erfolge feiern. Das kann gerne auch zusammen mit Kunden sein.

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Apropos Kunden: Kurz nach der Eröffnung haben Sie bereits erste Kunden für einen Workshop in den Co-Working-Space eingeladen. Wie haben diese auf die neuen Räumlichkeiten reagiert?

PH: Sie waren begeistert vom Konzept und den Möglichkeiten, die sich hier bieten, noch enger und agiler zusammenzuarbeiten. Ich bin gespannt, wie wir den Co-Working-Space in Zukunft weiter nutzen werden – innerhalb der Location und über Location-Grenzen hinweg.

 

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Nice to know

Der Begriff und das Konzept des «Coworking» gehen auf Brad Neuberg zurück, der diesen 2005 in einem Blog-Post mit dem Titel: «Coworking – Community for Developers Who Work From Home» vorstellte. Der erste Coworking-Space mit dem Namen «Spiral Muse» wurde 2005 in San Francisco eröffnet und bot Platz für 8 Personen; dabei standen die Community, gemeinsame Erlebnisse wie morgendliches Meditieren, Yoga oder Pausen im Vordergrund.

[Quelle: Josef, Barbara/Back, Andrea (2017): Coworking aus Unternehmenssicht – Serendipity-Biotop oder Fluchtort? S. 15.]


Weiterführende Informationen

Topics: Agile Projekte Insights Team Innovation