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Trivadis an der GENNEX 2018

Am 6. und 7. September fand auf dem Gelände des Air Force Centers in Dübendorf zum ersten Mal die interaktive Business-Konferenz GENNEX statt. Zwei Tage lang tummelten sich Leute aus den Chefetagen namhafter Unternehmen zwischen Flugzeugen, Kreativ-Workshops und Zirkuszelten. Neben zahlreichen interessanten Keynote-Vorträgen aus verschiedenen Lebensbereichen und spielerischen Coaching-Sessions in anregenden Locations wie dem Ball-Pool, der Cloud oder dem «Dark-Room» hatte auch Trivadis ihren eigenen Space in der Immersion Hall. Dort, wo normalerweise die «Tante Ju», eines der bekanntesten Oldtimer-Flugzeuge der Welt, steht, befand sich während der zwei Veranstaltungstage die Kreativ-Insel von Trivadis. Mit zwei Workshops trug die Trivadis einiges zum aussergewöhnlichen Feeling in der Halle bei.

Connecting the dots

Nachdem die erste Runde der Keynote-Vorträge am Donnerstag zu Ende war, strömten die Besucher der GENNEX über die weitläufige Fläche des Air Force Centers Dübendorf in Richtung Immersion Hall, wo neben vielen anderen Aktivitäten der «Connecting the dots»-Workshop von Trivadis stattfand. In dieser Kreativ-Zone wurde bewusst komplett analog mit Pinnwänden, Flip Charts und Post-Its gearbeitet. Nach einer kurzen inspirierenden Einführung mit analogen Geschichten aus Digitalisierungs-Referenzprojekten von Trivadis und einer weniger analogen IoT-Live-Demonstration galt es für die heterogene Teilnehmergruppe, Modernisierungs-Ideen rund um den jahrhundertealten Bierausschank in Restaurants zu entwickeln. Zwei Gruppen versuchten so anhand von Daten, nicht nur bestehende Geschäftsmodelle zu optimieren, sondern vor allem auch neue zu kreieren. Zur Hand hatten sie das «Ideen-Schmiede»-Modell der Trivadis-Experten, um das komplexe Workshop-Thema strukturiert bearbeiten zu können. Ausserdem erhielten sie ein Ideen-«Crafting-Sheet», das die Verbindungen der Digitalisierungs-Trend-Themen aufzeigte und so als Hilfestellung und Gedankenanregung diente.

SARAH_VONESCH_PHOTOGRAPHY-4680Bildquelle und Bildrechte: Gennex

Die Ideen sprudelten nur so aus den Teilnehmern heraus, die sich gegenseitig zu immer kreativeren Innovationen inspirierten. Innerhalbkürzester Zeit entstanden über 50 Ideen – darunter das «Pay-as-you-drink»-System, der «Take-me-home»-Button, eine Hologramm-Ambiente-Auswahl oder eine Bier-App, mit der unter anderem die automatische Nachbestellung des allseits beliebten Hopfengetränks geregelt werden kann. 

Zum Abschluss des Workshops wurden die besten Ideen im Plenum auserkoren. Den Workshop-Teilnehmern erfuhren nochmals, wie die nächsten Schritte auf der Digitalisierungsreise mit Trivadis aussehen könnten. Bevor die Teilnehmer sich den weiteren Attraktionen der GENNEX-Konferenz zuwandten, tauschten sie - ganz im Sinne des Workshop-Themas «Connecting the Dots» - mit den konferenzeigenen RFID-Badges fleissig die Kontaktdaten zwischen untereinander und mit den Trivadis-Experten aus.

SARAH_VONESCH_PHOTOGRAPHY-5606_KontakttauschBildquelle und Bildrechte: Gennex

Turning ideas into business

Während beim ersten Workshop die Ideenfindung und Inspiration im Mittelpunkt standen, ging es beim zweiten Workshop von Trivadis um die konkrete Umsetzung innovativer Ideen in einem Unternehmen. Zentrales Element sind hierbei immer die Daten. Denn Daten transformieren die Art und Weise, wie Unternehmen Prozesse implementieren und Entscheidungen treffen – dies dank Machine Learning (ML), Natural Language Processing (NLP) sowie weiteren Technologien aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz. Im Workshop wurde dies anhand eines Rollenspiels veranschaulicht, in dem die Trivadis-Experten zusammen mit Vertretern von Oracle die Rollen von Mitarbeitenden eines fiktiven Versicherungsunternehmens einnahmen.

SARAH_VONESCH_PHOTOGRAPHY-8329_Gennex2Bildquelle und Bildrechte: Gennex

So stellte der Business Manager des Versicherungsunternehmens dem Solution Architekt die Aufgabe, eine moderne Datenplattform zu entwickeln, mit der die erhobenen Kundendaten einfach und sicher genutzt werden sollten. Wichtiger Bestandteil sollte eine App sein, mit der die Kunden ihre eigenen Daten verwalten und auf Basis eines Bonussystems die bezogenen Leistungen optimieren konnten. Wie es sich für einen Business Manager gehört, brauchte dieser nicht nur etwas, sondern wollte noch viel mehr, wie zum Beispiel die Auswertung der App-Nutzung– und so sollte der Solution Manager die Aufgabe innerhalb von nur einer Woche lösen. Dieser kennt aber zum Glück die Grenzen und Möglichkeiten der IT und fand immer einen Weg, auch noch so jede unmöglich scheinende Aufgabe zu lösen.

So holte sich der Solution Architekt die Unterstützung zweier Spezialisten: eines Business Analysten und eines Data Scientisten. Während Ersterer die aktuellen Daten der Kunden kennt und es sich zur Aufgabe gemacht hat, die noch unbekannten Daten zu entdecken, erhöht Zweiterer mit Algorithmen die Produktivität im Management und der Analyse der Daten. Als Erstes erhoben die beiden Spezialisten die Activity-Tracking-Daten der Versicherten und verbanden diese mit den CRM-Daten. In einem zweiten Schritt entwickelten sie ein Propensity-to-buy-Modell und in einer dritten Runde für die Kunden eine Mobile App, mit der sie Loyalitätspunkte und Aktivitäten nachverfolgen und Angebote einsehen können. Mit Ausnahme der Kreation der Mobile App wurden all diese Schritte direkt in der Oracle Cloud live vorgestellt.

Das Rollenspiel zeigte, dass durch das Zusammenspiel der Spezialisten innovatives Datenmanagement mittels einer modernen Cloud-Plattform in kurzer Zeit umsetzbar ist.

Nach dem Ende des zweiten Trivadis-Workshops schlossen sich langsam auch die Pforten der Immersion Hall für die Besucher der Konferenz für diesen Tag. Die Gäste der GENNEX erwarteten zum Abschluss des Konferenztages vier weitere fesselnde und inspirierende Keynote-Vorträge im grossen Zirkuszelt, ein Abendessen mit Spezialprogramm vom Circus Ohlala und natürlich viel Zeit, um interessante Gespräche zu führen und Kontaktdaten mittels der Badges auszutauschen.

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Bildquelle und Bildrechte: Gennex

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