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TechEvent 2019: Together for a smarter Life

„Digitalisierung ist grossartig, aber auch so anstrengend.“ Felicitas Hanne, Geschäftsführerin des Kinderhauses AtemReich, sagte diesen Satz während der Podiumsdiskussion zum Start des Trivadis TechEvents 2019. Damit meinte sie einerseits die grosse Hilfe, die die Ärzte, Pfleger und Betreuer der schwer beeinträchtigten Kinder in ihrem Münchner Heim jetzt durch IT-Unterstützung erfahren, andererseits aber auch die Umstellung, die die Arbeit mit Computern und Daten bedeutet.

Dieser Satz steht damit exemplarisch für die Herausforderung von Unternehmen in der Digitalen Transformation: Digitalisierung bedeutet Veränderung, teilweise tiefgreifende Umbrüche, Abschied von Gelerntem – das ist schwer, manchmal auch mühsam und anstrengend. Am Ende steht allerdings etwas Wunderbares: Das Leben und auch das Arbeiten vereinfacht sich − dank intelligenter IT. Mit dieser Motivation fanden sich am 13. September 200 Kunden und 500 Mitarbeiter von Trivadis in Zürich-Regensdorf zum 48. TechEvent zusammen. Ganz im Sinne der Trivadis Mission „Together for a smarter life.

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Dank Technologie mehr Zeit für die Kinder

2 trivadis_Felicitas_2019_finals (27)Für ein besseres Leben der Kinder im AtemReich setzt sich federführend auch Microsoft ein, das sich für dieses Projekt Trivadis mit ihrer Datenexpertise und dem Knowhow rund um künstliche Intelligenz als Partner ins Boot geholt hat. Obwohl das Projekt erst ein gutes halbes Jahr läuft, konnte Felicitas Hanne schon von ersten Behandlungserfolgen berichten: durch die Sammlung und Algorithmen-gestützte Analyse der Daten der medizinischen Geräte, können nicht nur die Beschwerden und der Gesundheitszustand der Kinder besser eingeschätzt und Beschwerden behoben werden, sondern auch das Pflegepersonal entlastet werden. Zum Beispiel optimierten die Ärzte aufgrund der Informationen aus der Datenanalyse die Medikation der kleinen Patienten, so dass die Kinder nun weniger mit Nebenwirkungen und Unruhezuständen zu kämpfen haben. Im Blog werden wir dich weiterhin auf dem Laufenden halten, wie die Cloud-, IoT- und KI-Lösungen bei AtemReich weiterentwickelt werden.

Silos abbauen mit dem Digital Workplace

Karger Publishers, ein Verlag für die Publikation von Resultaten medizinischer Forschung in Büchern und Datenbanken, hat im Rahmen seiner Digitalen Transformation auf den Digital Workplace von Trivadis gesetzt. Dadurch wird die Zusammenarbeit der Mitarbeitenden über Abteilungs- und Landesgrenzen deutlich vereinfacht, der Informationsfluss vom CEO direkt an alle Mitarbeitenden ausgespielt und die strukturierte Ablage von projektbezogenen Daten ermöglicht. André Janssen, COO von Karger Publishers, wiederholte auf der Bühne die Anforderung: „Statt bisher innerhalb von mehreren Monaten, sollen im digitalisierten Verlag Publikationen künftig in nur wenigen Wochen verfügbar sein.“ Auch damit kann Patienten schneller geholfen werden. Weitere Informationen zum Digital Workplace von Trivadis auch beim Karger Verlag werden in Kürze im Blog veröffentlicht.

 

Intelligentes Busdepot bei TFP

Nicht schneller, dafür noch pünktlicher und zuverlässiger wollen die Transports Publics Fribourgeois, kurz TFP, dank Digitalisierung werden. TFP ist Anbieter für den öffentlichen Nahverkehr in der Region Freiburg/Schweiz, wo ein Schienennetz mit Schmal- und Normalspurgleisen, ein Netz an Regionalbuslinien sowie eine Standseilbahn bedient wird und täglich 70'000 Personen befördert werden.  „Die Zukunft des Transportwesens seien Multimodalität und Massentransport“, mutmasste Grégoire Ramuz, Head of IT bei TPF, während der Podiumsdiskussison. TFP entschied sich dafür, mit dem Bau eines neuen, zentralen Bus- und Tramdepots die Zuweisung von Park- und Wartungsplätzen im Depot dem Computer zu überlassen. Zahlreiche Parameter bestimmen nun darüber, welchen Platz die Busfahrer ansteuern. Damit können die Abläufe von der Reinigung über die Wartung bis zur Reparatur beschleunigt werden und den Fahrern wird die An- und Abfahrt im Depot erleichtert. Die sowieso schon hohen Pünktlichkeitswerte können damit noch besser und für die Fahrer mit weniger Stress eingehalten werden.

 

Swisscom & Trivadis: Bündelung von Stärken

Grundlage für alle auf der Podiumsdiskussion im Rahmen des TechEvents vorgestellten Lösungen, die das Leben und Arbeiten vereinfachen, ist eine sichere Infrastruktur in der Cloud. Insbesondere Branchen, die mit sensiblen Daten umgehen, wie Banken, Finanzdienstleister, Spitäler sowie Behörden oder auch Forschungs- und Entwicklungsabteilungen, unterliegen besonders hohen Compliance-Anforderungen. Die Hürden, seine Daten einem der grossen US-Provider wie Microsoft, Amazon oder Google anzuvertrauen, liegen oft hoch. Deshalb hat Trivadis gemeinsam mit Swisscom das Angebot eines Managed Oracle Database Services in einer Schweizer Cloud geschnürt, die übrigens auch Kunden in Deutschland und Österreich beziehen  können. „Damit gibt es auch für diese Kunden keinen Grund mehr, auf den Einsatz von Cloud-Anwendungen mit Oracle Datenbanken zu verzichten“, so Marcel Walker, Head of Network & Cloud bei Swisscom auf dem Podium. Und Gerald Klump, Co-CEO von Trivadis, konnte  stolz verkünden, dass das Anfang Mai vorgestellte Angebot pünktlich zum Beginn des TechEvents „live“ ging, −„100 Prozent Swissness“, wie er betonte.

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Die Nähe und gleiche Augenhöhe zu Kunden und Partnern spiegelte sich auch im Bühnendesign für die Podiumsdiskussion wider: statt Frontalpräsentationen vom Rednerpult, gab es eine gemütliche Sofaecke mit Tischchen, Stehlampen und Tapetendesign auf der Leinwand. Ein gelungenes Setup, wie die Zuschauer befanden.

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Auf sie wartete im Anschluss an die Diskussion ein spannender Tag, angefüllt mit 70 Sessions in 11 parallelen Tracks, die das gesamte Spektrum des Trivadis Angebots abdeckten, von IoT, Container, Datenbank, Cloud, Digital Workplace, Agilem Arbeiten und vielem mehr.

„Use the internet as a sense”

4 trivadis_tech_event_zurich_2019_finals _cutZwischen den spannenden Sessions gab es die spektakuläre Nachmittags-Keynote des Antennenmanns Neil Harbisson. Harbisson ist von Geburt an farbenblind, das heisst, er sieht nur in Graustufen. Was das bedeutet, demonstrierte er anhand von Bildern farbiger Produkte oder Begriffen wie Bluetooth. Um dieser Sinneseinschränkung abzuhelfen, kam er auf die Idee, über eine Kamera und einen implantierten Computer mit Anschluss an sein Gehirn, Farben in Töne umwandeln zu lassen.

Er sieht zwar immer noch nicht farbig, aber über die implantierte Antenne in seinem Kopf hört er jetzt wenigstens farbig – die eingespielten Töne konnten kaum einen Eindruck davon vermitteln, was er hört, wenn er auf einen farbigen Teppich schaut. Interessant war, dass Harbisson nicht der einzige Cyborg, Transpecy und Avantgarde-Künstler ist, der sich mit Konzepten der Artificial Senses oder Revealed Reality auseinandersetzt. Mit einer Gleichgesinnten kommuniziert er zum Beispiel mittels Morsesignalen über Zähneklappern via implantiertem Bluetooth-Modul im Zahn. Kollegen von ihm nehmen über Implantate zum Beispiel Erdbeben oder andere seismische Wellen, Informationen über die Luftqualität, Wetterdaten, Schallwellen oder Magnetfelder wahr. Dabei verweist Harbisson darauf, dass viele Ideen der „erweiterten Realität“ in der Tierwelt durchaus angeboren sind, etwa die Orientierung am Magnetfeld der Erde. Wenn auch nicht unumstritten, so sorgte Harbisson doch für interessante Gedankenanstösse und reichlich Diskussionsstoff. Ein weiteres Interview mit ihm erscheint demnächst auf diesem Blog.

Mission 25 completed

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Zeit zum Diskutieren gab es nach den letzten Sessions des Tages noch reichlich. Dank des schönen Wetters wollte der Apéro auf der Terrasse gar kein Ende nehmen. Und die „Mission 25“ der Abendveranstaltung bot im Raumfahrtambiente mit Lasershow Gelegenheit für weitere Gespräche. Die Hotelküche übertrumpfte dabei die ebenfalls verfügbare Astronautennahrung bei Weitem. Grossen Andrang fanden wieder einmal auch die Nightschool-Sessions, dieses Mal standen Programmieren mit dem "Raspberry Pi Unboxing", die "Trivadis Fuckup Night" & "Azure@Trivadis" auf dem Programm.

Zum traditionellen Ausklang des TechEvents lud Trivadis dann noch in die legendäre Bar und auch die Terrasse wurde dank der warmen Nacht noch ausgiebig genutzt

Wir freuen uns schon heute auf das nächste TechEvent im September 2020 (für die Mitarbeiter bereits im März 2020).

Ein paar weitere Eindrücke von diesem TechEvent 

Weiterführende Informationen

 

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