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Mit Trivadis auf der Erfolgsschiene: der Hyperloop Pod von Swissloop

Schick sieht er aus, der neue Pod von Swissloop – extra zurecht gemacht für die kommende Hyperloop Competition in Los Angeles. Auf dem Werksgelände von SpaceX, wo die wiederverwendbare Rakete des legendären Tesla-Gründers Elon Musk gebaut wird, messen sich im Juli die schnellsten Teams mit ihren Fahrzeugen, den sogenannten Pods, für die Hyperloop genannte Unterdruckröhre. Wenn es nach Musk geht, soll das Hyperloop-System eines Tages Mittelstreckenflüge ersetzen.

Für das ansprechende Design hat das Swissloop-Team gesorgt und seinen Pod auf den Namen Claude Nicollier getauft. Claude Nicollier ist der erste und einzige Schweizer Astronaut und hat vier Flüge ins All unternommen. Am Pod Reveal Event, bei dem der Swissloop Pod offiziell vorgestellt wurde, war er als Gastredner vor Ort und erzählte von den Herausforderungen vom schnellen Reisen in dünner Luft und von seinen Abenteuern im Weltraum. Er merkte aber auch an, dass das schnelle Bewegen im Weltall einfacher sei als auf der Erde und er deshalb die Arbeit des Swissloop-Teams sehr schätze und stolz darauf sei, dass sein Name auf dem Pod steht.



trivadis_swissloop_podparty_1Der Namensgeber für den Hyperloop-Pod des Teams Swissloop der ETH Zürich in der Mitte der Studenten (links hinter der Schweizer Fahne).

Schneller und einfacher: das Hyperloop-System

Auch das Trivadis Logo ziert den neuen Pod, denn Trivadis möchte eine Welt ermöglichen, in der intelligente IT Leben und Arbeiten völlig selbstverständlich erleichtert. Leben und Arbeiten zu erleichtern, ist auch das Ziel des Hyperloop-Projekts. Wie am Pod Reveal Event erklärt wurde, sollen durch diese neue Technologie Transferzeiten erheblich verkürzt werden, so dass es in Zukunft ohne Probleme möglich sein soll, in Zürich zu wohnen und in Berlin zu arbeiten. Zumindest das tägliche Pendeln sollte kein Problem sein. Die Streckenzeit dazu soll pro Weg deutlich unter einer Stunde liegen. So zumindest das Ziel von Elon Musk.

Auch die anderen beiden Gastredner am Pod Reveal Event, Professor Doktor Lino Guzzella, Dozent an der ETH Zürich und Gian-Luca Bona, Direktor des EMPA, der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt, wo Swissloop ihre Werkstatt und Teststrecke haben, unterstrichen die Wichtigkeit von Innovationen. Die Menschheit sieht sich immer grösseren Problemen gegenüber und die Welt wird immer komplexer und komplizierter. Deshalb braucht es junge Leute, die gewillt sind, sich den Problemen anzunehmen und Innovationen entwickeln, die helfen, mit der Komplexität umzugehen. Dieser Aufgabe stellen sich das Team von Swissloop genauso wie die Mitarbeitenden von Trivadis.

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Auch die tollste Hochtechnologie nutzt nichts, wenn das WLAN nicht will: Per Kabelverbindung musste der Pod über die Teststrecke bei der EMPA gesteuert werden. Wenigstens spielte er dabei Musik von AC/DC und aus Starwars.

Nach den Vorträgen, der Enthüllung des Pods, die einiges an Blitzlicht nach sich zog, und dem Apéro durften die Gäste den Pod noch in Aktion auf der Teststrecke erleben. Der Pod konnte leider aufgrund von Wireless-Problemen nicht mit voller Geschwindigkeit fahren, dafür verblüfften die Swissloop-Studenten ihre Gäste mit einer anderen Überraschung: Bei der Fahrt erklang die Melodie Thunderstruck von AC/DC und der Imperial March von Star Wars. Aber nicht etwa durch Lautsprecher, die in den Pod eingebaut sind, sondern aus dem Motor selbst. Dieser kann durch die elektronischen Schwingungen Töne erzeugen und so Songs wiedergeben.

Wir drücken dem Swissloop-Team die Daumen für den Hyperloop Competition unter 20 Teams am 21. Juli in Los Angeles. Auf jeden Fall werden sie eine interessante und lehrreiche Zeit in Los Angeles erleben und vielleicht sogar zum Imperial March auf das Siegertreppchen marschieren können. Wir werden an dieser Stelle darüber berichten.

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Topics: Innovation Vermischtes Events Review