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#Bettertogether: Stabübergabe an neues Führungsduo auf dem TechEvent

"Digitalization – better together" − unter diesem Motto fanden sich am 14. September 200 Kunden und 500 Trivadis-Mitarbeiter im Mövenpick Hotel Regensdorf zu einem ganz besonderen TechEvent ein. Ein letztes Mal betrat Urban Lankes, Mitbegründer und Verwaltungsratspräsident, in seiner Funktion als Interims-CEO die Bühne. Bevor er aber den Stab an das neue Führungsduo übergab, ergriff er die Gelegenheit für eine kleine Rückschau auf die Firmengeschichte.

Kulturwerte als Basis für Erfolg

Trivadis ist 1994 mit der Vision gegründet worden, flexibler, schneller, innovativer und kundenorientierterer zu sein als die Mitbewerber. Als das erste TechEvent vor 23 Jahren stattfand, zählte das Unternehmen zwölf Mitarbeiter. „Die IT-Branche hat sich seitdem rasant weiterentwickelt, der damalige Anspruch von Trivadis aber, nämlich qualitativ hochwertige Beratung für Kunden zu bieten und erworbenes Wissen als Trainingsanbieter weiterzugeben, gilt bis heute“, resümiert Lankes. Das Unternehmenskonzept funktionierte. Es dauerte nicht lange und Trivadis wuchs schnell auf mehrere hundert Mitarbeiter. Als Basis für Wachstum und Erfolg nannte Lankes die Kulturwerte des Unternehmens: Neugier, Macher, Freiraum, Miteinander, Netzwerk. Sie leiteten und trügen das Unternehmen.

IMG_20180914_092418Kulturwerte der Trivadis

Beständigkeit und Wandel − dieses Spannungsfeld beschreibt sehr passend, wie Trivadis sich so erfolgreich entwickeln konnte. Trivadis habe sich oft verändert und sei gerade deshalb so ein etablierter Player auf dem Markt. Denn ein gesundes Unternehmen zeichne sich vor allem dadurch aus, dass es aus Fehlern lerne. Auch der Markt, in dem Trivadis sich bewegt, ist hohen Veränderungen unterworfen. Waren IT-Investitionen früher auf Effizienz- und Produktivitätssteigerungen konzentriert, hätte man heute erkannt, dass der ausschliessliche Fokus auf Kostenreduktion und Rendite Innovation verhindere. Nur agile Unternehmen könnten schnell neue Geschäftsmodelle adaptieren, und nur wer Daten auswerte und analysiere, sei klar im Wettbewerbsvorteil.

„Trivadis passt sich an die veränderte Welt an, genauso wie an die Bedürfnisse der Kunden.“ Dieser Schlusssatz von Lankes war gleichzeitig die Einleitung auf die Stabübergabe an die beiden neuen Co-CEOs Ana Campos und Gerald Klump. Auf dem TechEvent im März bereits angekündigt, wurde das neue Führungsduo von Mitarbeitern und Kunden mit einem herzlichen Applaus empfangen. Urban Lankes bleibt dem Unternehmen als Verwaltungsratspräsident und Mentor erhalten.

IMG_2056Ana Campos und Gerald Klump übernehmen als Co-CEOs von Urban Lankes das Zepter

Eins plus eins ist definitiv mehr als zwei

#Bettertogether oder „eins plus eins ist definitiv mehr als zwei“: Trivadis wird ab sofort von zwei Co-CEOs geführt. Dass Ana Campos und Gerald Klump sich aufgrund ihres bisherigen Werdegangs perfekt ergänzen, zeigte sich auch in ihrem Vortrag, in dem sie die künftige Ausrichtung des Unternehmens vorstellten.

IMG_20180914_095128-01Ana Campos und Gerald Klump auf dem TechEvent

„Eine Welt ermöglichen, in der intelligente IT Leben und Arbeiten völlig selbstverständlich erleichtert“, das ist die neue Mission von Trivadis. Das Unternehmen organisiert sich dazu ab sofort in den vier Geschäftsfeldern Consulting Services, Platform Factory, Solution Factory und Managed Services, die sich konsequent an den heutigen Bedürfnissen der Kunden orientieren.

IMG_20180914_092531Neue Geschäftsfelder der Trivadis

„Heute dreht sich alles um Daten und darum, einen Mehrwert aus ihnen zu ziehen. Um sicherzustellen, dass Daten effizient, sicher und flexibel verwaltet, bereitgestellt und analysiert werden können, ist eine Datenplattform essentiell. Zusätzlich werden darauf aufsetzende, erweiterbare Lösungen benötigt, mit denen Daten für bestehende oder neue Geschäftsmodelle nutzbar gemacht werden. Solche Lösungen entwickeln wir in der Solution Factory“, erklärte Ana Campos. „Mit unseren Consulting Services beraten wir unsere Kunden in allen strategischen und technologischen Aspekten rund um Datenplattformen und Lösungen. Und mit den Managed Services stellen wir ein effizientes Lifecycle Management und einen qualitativ hochwertigen Betrieb sicher“, ergänzte Gerald Klump.

In einem weiteren Plenumsvortrag berichtete Saša Vidanović, Head of Technical Sales vom Technologiepartner und Event-Sponsor Microsoft Schweiz, dass Microsoft zwei neue Azure Cloud-Rechenzentren in der Schweiz aufbaue. Anschliessend verteilten sich die Teilnehmer des TechEvents auf die Einzelvorträge von Trivadis-Mitarbeitern, -Kunden und -Partnern. Die dicht gedrängte Agenda beinhaltete mehr als 66 Sessions zu den Top-Themen Digitalisierung, agile Projekt- und Organisationsformen, Blockchain sowie Cloud. Die Keynote am Nachmittag hielt Lufthansa Trainingskapitän und „Flight Safety Manager“ Robert Schröder.

Robert Schröder, seit Jahren ein gefragter Redner zum Thema Fehler- und Sicherheitskultur, erklärte in seinem Vortrag „Der Unterschied zwischen Fehlern und Versagen“, wie Unternehmen sich die Fehlerkultur in der Luftfahrt auch auf dem Boden zunutze machen und damit ihre Entscheidungs- und Führungskompetenzen verbessern könnten.

IMG_2096Robert Schröder, Trainingskapitän der Lufthansa bei seiner Rede zum Thema Fehler- und Sicherheitskultur auf dem TechEvent

Schröder führte aus, dass man Menschen, die man zu richtigem Verhalten beeinflussen wolle, Geschichten erzählen müsse. Theoretische Appelle blieben meistens wirkungslos. Passierten die Fehler jedoch, solle man sie auf jeden Fall analysieren, denn analysierte Fehler seien Schätze. Als Beweis dafür führte er an, dass die zivile Passagierluftfahrt mittlerweile mehrere Jahre keine Opfer zähle, was Resultat der hohen Fehlerkultur sei.

Wild wild West

IMG_20180914_195849-1Abendprogramm auf dem TechEvent

Das Abendprogramm stand ganz im Zeichen des wilden Westens. Neben Austausch und Networking konnten sich die Besucher bei verschiedenen Aktivitäten, wie zum Beispiel Bullenreiten, und einem köstlichen Büfett amüsieren. Grossen Andrang fanden wieder einmal auch die Nightschool-Sessions, dieses Mal standen Line Dance, eine Feuerwehrübung und ein Hackathon auf dem Programm. Und wer danach immer noch nicht genug hatte, liess den Abend in der Bar ausklingen.

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