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Tradition und Innovation unter einen Hut bringen – Rückschau auf den «KMU Next Roundtable»

Adrian HummelDie digitale Transformation zwingt Unternehmen zu einem anspruchsvollen Spagat zwischen konstanter, kreativer Erneuerung und Aufrechterhaltung des Kerngeschäfts. Sie ist nur gemeinsam zu meistern – indem man voneinander lernt und sich gegenseitig weiterbringt. Dabei kann sich eine offene Diskussions- und Lernkultur über Unternehmensgrenzen hinweg als sehr wertvoll erweisen. 

Wieso sich also nicht einmal mit anderen Unternehmern an einen Tisch setzen und offen erste Lernerfolge und Herausforderungen in der digitalen Transformation diskutieren? Angeleitet und moderiert durch ein Expertenteam und «abgesichert» durch bestimmte Rahmenbedingungen – wie z. B. der Einhaltung von Vertraulichkeit – können die Unternehmen so wirklich von den Erfahrungen anderer profitieren.  

Eine Plattform, die genau das ermöglicht, ist der «KMU Next Roundtable». Er wurde vom Verein KMU Next, den Organisationsentwicklern von Pfyffer Schmid & Partner und von Trivadis Anfang Jahr ins Leben gerufen. In der zweiten Ausgabe des Roundtables von diesem Herbst diskutierten elf Geschäftsleitungsmitglieder von Schweizer Unternehmen über Erfolgsfaktoren für konstante Erneuerung. Die Gruppe war im Hinblick auf Branchen, Unternehmensgrössen und Maturitätsgrad in der digitalen Transformation durchmischt. Gemeinsam war aber allen Teilnehmern, dass sie voneinander lernen und sich neue Impulse holen wollten, ganz im Sinne eines gesunden Unternehmertums.

In der Diskussion bestätigte sich, dass sich viele Unternehmen mitten in Umwälzungen befinden, die durch Treiber wie Technologie-Trends (Cloud, Big Data, BIM, AI), neue Märkte (bspw. von B2B hin zur Erschliessung von B2C), neuer Wettbewerb (neue Player im Markt) aber auch neue Zusammenarbeitsformen (wie bspw. Netzwerkorganisationen) beschleunigt werden.

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Besonders eindrücklich war das Beispiel eines Schweizer Industrieunternehmens, das sein Geschäft bereits hochgradig mit intelligenten IT-Lösungen durchoptimiert hat: von der Auftragserteilung über die Produktion bis zur Montage. Das geht so weit, dass das Unternehmen heute in der Lage ist, viel früher eine zuverlässige Montage-Planung unter Einbezug freischaffender Monteure zu machen. Das Unternehmen schafft sich damit einen Wettbewerbsvorteil gegenüber seinen Mitbewerbern.

Führungsebene nimmt in der Transformation entscheidende Rolle ein

Nach der Diskussion wurden im zweiten Teil des Roundtables zwei Workshops zur Vertiefung durchgeführt: Pfyffer Schmid zur Fragestellung «Wie wird eine Organisation agil?» und Trivadis zum Thema «Von Daten zur Geschäftsidee» (basierend auf dem Workshop, der für die interaktive Business-Konferenz «Gennex» entwickelt wurde). Beide Arbeitsgruppen kamen u. a. zum Schluss, dass die Führungscrew bei der Fragestellung der Transformation eine entscheidende Rolle einnimmt (im Sinne von vorleben, Freiräume schaffen, mit kleinen Schritten starten und eine Experimentierkultur etablieren).

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Der «KMU Next Roundtable» hat gezeigt, dass sich das Selbstverständnis sowohl auf Unternehmer- als auch Beraterseite gewandelt hat: weg vom Einzelkämpfer, hin zum Team-Player. So hat eine Umfrage unter den Teilnehmern im Anschluss an den Roundtable denn auch bestätigt, dass es ein Bedürfnis ist, den Erfahrungsaustausch weiter zu vertiefen.

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Weitere Roundtables

Für 2019 sind zwei weitere Durchführungen des «KMU Next Roundtable» geplant, und zwar am 29. Mai 2019 und am 7. November 2019. Interessierte Geschäftsleitungsmitglieder können sich gerne bei Adrian Hummel, Head of Business Development Trivadis AG für weitere Informationen melden.

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Weiterführende Informationen

Topics: Agile Projekte Events Review Digital Business Transformation