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Internet of Things schafft Mehrwerte für Unternehmen

juergen rother.jpgDas Internet of Things wird unser Leben nachhaltig verändern. Es gibt kaum einen Vortrag oder einen Artikel zum Thema Digitalisierung, in dem die entsprechende Abkürzung IoT nicht erwähnt wird.

Aber was genau ist das Internet of Things?

Der Begriff lässt sich am besten damit erklären, dass physische Objekte selbsttätig Informationen über ihren Zustand digital bereitstellen und in der Konsequenz intelligent miteinander verknüpft werden können. Beispielsweise sendet der Schmierölsensor eines Windrades, dass der richtige Zeitpunkt zum Nachfetten gekommen ist. Der Energieversorger kann handeln, bevor ein Schaden oder Ausfall des Windrads entsteht. Statt eines kostspieligen ungeplanten Adhoc-Einsatzes kann ein geplantes Nachfetten erfolgen. Bisher waren zudem zeitlich vorgegebene Service-Intervalle üblich, unabhängig davon, ob das Schmieröl tatsächlich erneuert werden musste. Die Wartungseinsätze werden durch das IoT effizienter, die Betriebs- und Reparaturkosten somit gesenkt.

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In einem weiteren Beispiel meldet ein RFID-Chip, der in einem Kleidungstück angebracht wurde, wie oft das Teil in der Umkleidekabine angezogen wurde und doch nicht den Weg zur Kasse geschafft hat. Daraus kann der Handel Rückschlüsse ziehen, wie Grösse, Schnitt und Farbe beim Käufer ankommen. Derartige Zustandsinformationen und die Konsequenzen, die daraus gezogen werden können, sorgen nicht nur für optimierte interne Abläufe und eröffnen dadurch Einsparungspotentiale. Ein Unternehmen kann sich zudem vom Wettbewerb abheben, neue Umsatzquellen erschliessen und innovative, auf den Kunden zugeschnittene Services anbieten.

Die IoT-Plattform als zentrales Element jeder IoT-Initiative

Die Analysten von IDC kamen in ihrer Studie Internet of Things in Deutschland 2016 zu der Überzeugung, dass Unternehmen, die ihre IoT-Aktivitäten in einem frühen Stadium auf den Kundennutzen fokussieren, am stärksten profitieren werden. Die Branchen seien zwar unterschiedlich weit in der Umsetzung und auch die Anwendungsfälle differierten stark, die Herausforderungen seien aber überall sehr ähnlich: Es gehe vor allem um die Themen Sicherheit, Finanzierung und mangelnde Fachkenntnis. Nur wer sich diesen Herausforderungen stelle, werde das Internet der Dinge im digitalen Transformationsprozess positiv zu nutzen wissen. In den Tipps, die IDC dazu Unternehmen an die Hand gibt, rät der Analyst Mark Alexander Schulte unter anderem dazu, eine IoT-Plattform als zentralen Baustein ihrer IoT-Initiativen zu integrieren. Auch der eco-Verband kommt in seiner aktuellen Umfrage IoT Future-Trends zu einem ähnlichen Ergebnis. Aus der Studie geht hervor, dass IoT-Plattformen für den Mittelstand unersetzlich werden.

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Quelle: IDC, Infografik Internet of Things in Deutschland 2016

Nur mit Hilfe einer skalierbaren, standardisierten und hoch performanten Plattform kann es gelingen, enorme Datenmengen in Echtzeit zu verarbeiten und aus den Informationen die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen. Unternehmen profitieren zudem von den integrierten Sicherheitsstandards, der schnelleren Umsetzung und den kalkulierbaren Kosten. Ausserdem kann auf einer Plattform mehr als ein Anwendungsfall laufen. Ist die Plattform einmal aufgesetzt und steht die Infrastruktur, können weitere Anwendungsfälle schnell abgebildet werden.

Wie das in der Praxis aussehen kann, zeigt das IoT-Projekt für den Versorger IWB (Industrielle Werke Basel), das wir kürzlich erfolgreich realisiert haben. Wenn Sie sich für das Thema IoT interessieren und Unterstützung bei den oben genannten Herausforderungen suchen, dann sprechen Sie uns an. Auf der Microsoft Veranstaltung „Das Internet der Dinge – Eine Innovationsplattform für Schweizer Unternehmen?!“ an der Hochschule für Technik Rapperswill (HSR), am Dienstag, 23. Mai 2017, stellen wir einige spannende Anwendungsbeispiele aus verschiedenen Branchen vor.

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Weiterführende Links:

Bildquelle Windräder: Pixabay/meineresterampe
Bildquelle Infografik: http://www.idc-central.de/files/infografik_internet_of_things2017/ 

Topics: Internet of Things Microsoft Industrie 4.0