header_home_wuerfel_1920px.jpg

IoT: Einkaufserlebnisse schaffen Kundenbindung

juergen_rother.jpgDer Tante-Emma-Laden existiert nicht mehr. Dabei war Tante Emma ein Vollprofi. Sie kannte die Vorlieben und Geschmäcker ihrer Kunden ganz genau und half ihnen in schwierigen Zeiten schon einmal mit einer späteren Bezahlung der Lebensmittel aus. Wäre es im Zeitalter der Digitalisierung nicht wunderbar, diese Tradition wieder aufleben zu lassen? Dank Smartphone, IoT und Big Data kann eine Shopping-App den Kunden schon heute mindestens so kompetent unterstützen wie einst Tante Emma persönlich.

Multitalent Shopping-App

Der Fantasie sind bei solchen Applikationen praktisch keine Grenzen gesetzt: Aktuelle Angebote könnten so etwa beim Betreten des Ladengeschäftes auf dem Display angezeigt und Interessenten per Wegweiser gleich zum Schnäppchen geleitet werden. Einkäufe lassen sich heute bequem per App scannen, so dass Kunden stets Produktdetails und ergänzende Angebote abrufen können. Eine App, die die Waren im Einkaufskorb kennt, kann zudem Vorschläge für Rezepte unterbreiten und fehlenden Zutaten auf der Shopping-Liste ergänzen. Das spart unnötige Hetzerei zurück zum Supermarkt und schafft Kundenbindung.

Weitere praktische Services lassen sich ohne großen Aufwand realisieren. Per App übermittelte Einkaufslisten erlauben es, Einkäufe in einer spezialisierten „Picking Zone“ just-in-time zum vereinbarten Zeitpunkt für die Abholung vorzubereiten. Zeitraubende Einkaufstrips gehörten so der Vergangenheit an und Einzelhändler gewinnen Planungssicherheit.

e-commerce-2308541_1920.png

Auch der Online-Handel versucht durch neue Ansätze wie Abholstationen immer stärker, die Vorzüge des Stationärhandels auszugleichen. Der große Vorteil der Online-Händler: Sie kennen die Vorlieben ihrer Kunden dank massenhaft vorhandener Nutzungsdaten sehr genau.

Den Kunden persönlich ansprechen und Kundenwünsche erfüllen

Auf Grundlage dieser Daten können quasi in Echtzeit massgeschneiderte Angebote entwickelt werden. Im Stationärhandel sieht das heute noch ganz anders aus: Betritt ein Kunde hier den Laden, weiss der Verkäufer in der Regel nichts über ihn und seine persönlichen Vorlieben. Der Stationär- und der Online-Handel sind noch nicht zusammengewachsen. Einen im Webshop gekauften Artikel im Laden zurückgeben zu dürfen, reicht heute längst nicht mehr aus.

Positives Einkaufserlebnis schaffen

Der Besuch eines Ladengeschäfts wird vom Kunden nur dann positiv wahrgenommen, wenn ein besonderes Kundenerlebnis geboten wird. Produkte spielen dabei eine immer untergeordnetere Rolle. Moderne Technologie kann wesentlich dabei unterstützen, den Einkauf zu einem Gesamterlebnis zu machen. So könnten Kunden im hochpreisigen Segment, beim Juwelier etwa oder im Feinkostladen, beim Betreten des Geschäfts anhand der Gesichtserkennung identifiziert werden. Erhält das Verkaufspersonal daraufhin alle vom Kunden freigegebenen Daten auf dem Tablet dargestellt, kann es viel zielgerichteter beraten. So kann der Kunde mit seinem Namen angesprochen oder ihm sein Lieblingskaffee mit Sojamilch gereicht werden. Wenn der Verkäufer oder die Verkäuferin alle für das Verkaufsgespräch relevanten Informationen kennt, wie zum Beispiel die Schuhgröße oder den Fakt, dass der Kunde keine bunten Socken mag, wird er oder sie das Beratungsgespräch viel persönlicher gestalten können.

woman-169286_1920.jpgEin positives Einkaufserlebnis bleibt Kunden in Erinnerung 

Mehr Kunden-Service dank gespeicherter Informationen

Im preiswerten Segment kann das positive Kundenerlebnis durch Informationen direkt auf die Smartphone-App unterstützt werden. So können personalisierte Angebote und Kombinationen für den Kunden zusammengestellt werden, die im Laden verfügbar sind. In den Umkleideräumen könnten Knöpfe angebracht werden, über die ein Kunde Unterstützung durch das Verkaufspersonal anfordern kann. Dank RFID-Label weiss der zuständige Berater gleich, welches Kleidungsstück in der jeweiligen Kabine von Belang ist und kann so viel schneller mit einer passenden Alternative assistieren.

Webcast zum Thema "Internet of Things - Auch Ihr IoT Anwendungsfall in 14 Tagen umgesetzt!"

In unserem Webcast zum Thema IoT-Anwendungsfälle Ende Juni haben wir aufgezeigt, wie innovative Ideen und Lösungsansätze sehr zeitnah umgesetzt werden können, wenn Geräte „intelligenter“ werden und sich über das Internet vernetzen. Denn auf diese Weise entstehen neue Service-Ansätze und Geschäftsmodelle. Anhand ausgewählter Praxisbeispiele wird deutlich, wie diese Unternehmen sich mittels IoT fit für die Zukunft machen. Eine Aufzeichnung des triCast und die zugehörigen Unterlagen erhalten Sie hier.

New Call-to-action

Von der Idee bis zur Umsetzung in 14 Tagen

Trivadis hat ein in der Praxis bewährtes Vorgehensmodell für die schnelle Umsetzung von IoT-Szenarien entwickelt. Auf Basis dieses Modells begleiten wir unsere Kunden innerhalb von 14 Tagen von der Idee bis zur schnellen und flexiblen Umsetzung des IoT-Anwendungsfalles. 

Jetzt für den Workshop anmelden

Weiterführende Informationen

Bildquelle "Symbolbild Einkaufs-App": Pixabay/mohamed1982eg
Bildquelle "Dame mit Einkaufstüten": Pixabay/Andy_Graf
Topics: Internet of Things Digital Business Transformation