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IoT: Von der Idee zum konkreten Anwendungsfall im Internet der Dinge

juergen rother.jpgEine im April 2017 veröffentliche Studie des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens IDC sagt eine weltweite Verzehnfachung der jährlich produzierten Datenmenge bis 2025 voraus. Menschen und – das ist eine Kernaussage der Studie – vor allem Maschinen beziehungsweise „Dinge“ werden dann unglaubliche 163 Zettabyte pro Jahr produzieren. Zettabyte. Eine Zahl mit 21 Nullen oder, falls Ihnen das die Einordnung der Grössenordnung etwas erleichtert, 163 Milliarden Terrabyte. Das für sich alleine genommen ist natürlich schon beeindruckend, wirklich spannend ist aber der eigentliche Ursprung dieses rapiden Anstiegs. Während bisher Endverbraucher die grössten Urheber weltweit produzierter Daten darstellten, wird diese Spitzenrolle bald von Unternehmen übernommen. Gemäss der Studie haben 2025 bereits 60 Prozent aller Daten ihren Ursprung in Fabrikhallen und Co. Tendenz klar steigend. Steter Quell von Informationen sind demnach die fortschreitende Automatisierung und der Informationsaustausch von Maschinen untereinander (M2M), kurz – natürlich: das Internet der Dinge (IoT).

IoT-Daten: Vom blinden Rohstoff zu echtem Mehrwert

Wir alle produzieren also Unmengen Daten, mehr und immer detailliertere Informationen. Das allein schafft aber noch lange keinen Fortschritt. Erst der konkrete Anwendungsfall formt aus diesem „blinden“ Rohstoff echten Mehrwert. Aber wie schafft man den Schritt zum konkreten Anwendungsfall, wie identifiziert man Chancen im eigenen Umfeld? Alle IoT-Anwendungsfälle sollten das primäre Ziel verfolgen, das Leben der Menschen angenehmer zu gestalten, um auf Dauer echten Mehrwert zu schaffen. Wer würde sich schon von einem „Fitness Tracker“ peinigen lassen, wenn er nicht im Glauben handelt, dass seine Gesundheit dadurch gefördert wird?

IoT-Anwendungsfall: EnergiebrancheAuch in der Energiebranche werden das Internet der Dinge und seine konkreten Anwendungsfälle viel disktutiert (Bildquelle: Pixaby/FreePhotos)

Schon jetzt kann in vielen Bereichen beobachtet werden, dass die physikalische Welt der Sensoren und Devices mit der digitalen Welt der Informatik immer stärker zusammenwächst. Mittlerweile strebt die Industrie geradezu ins IoT. So gibt es beispielsweise in der Energiebranche starke Bestrebungen IoT-basierte „intelligente“ Stromnetze, aufzubauen. Mit Hilfe dieser Smart Grids können Energieversorger mit den Geräten ihrer Kunden interagieren. Das bringt mannigfaltige Vorteile mit sich. Ist aktuell etwa viel billiger Strom im Netz des Anbieters vorhanden und die vorgeladene, „smarte“ Waschmaschine eines Kunden bereit den Waschvorgang zu starten, kann sie per Smart Grid einen Impuls vom Stromanbieter für den Start erhalten und daraufhin automatisch beginnen, die Wäsche zu reinigen. Für Kunden bedeutet dieser Smart-Grid-Ansatz in erster Linie eine Reduzierung ihrer Stromkosten, aber auch weitere Anwendungsfelder sind in Zukunft vorstellbar.

Wie identifiziere ich in meinem Unternehmen IoT-Anwendungsfälle?

Zuerst sollten sich die Mitarbeiter des Unternehmens der Frage widmen, mit welchen Aufgaben sich ihre Kunden in ihrem Geschäftsumfeld ungerne beschäftigen. Diese Überlegung führt schnell auf die richtige Fährte, welche Geräte, Applikationen oder Sensoren dem Kunden helfen können, diese unliebsamen Aufgaben zu vereinfachen oder gleich ganz zu übernehmen.

Zur Veranschaulichung wieder ein Beispiel aus der Praxis: Im Handel werden heute RFID-Chips eingesetzt, um zu analysieren, wie oft ein Kleidungsstück in die Umkleidekabine getragen wird, nur um dann doch nicht den Weg zur Kasse zu schaffen. Anhand dieser Informationen kann der Handel Rückschlüsse darauf ziehen, wie Grösse, Schnitt und Farbe bei den Käufern ankommen. Diese Erkenntnis kann dann wiederum in das zukünftige Einkaufsverhalten des Unternehmens einfliessen. Diese prinzipiell einfache Aufgabe, die händisch von speziell dafür abgestellten „echten“ Mitarbeitern nur sehr schwer und extrem zeitaufwendig zu realisieren wäre, aber zweifellos enormen Mehrwert bietet, stellt ein Paradebeispiel für eine vielversprechende IoT-Anwendung dar. Strickt man dieses Prinzip weiter, kommt man schnell auf einen weiteren potentiellen IoT-Anwendungsfall. Künftig könnten „intelligente“ Spiegel in Umkleidekabinen anhand der RFID-Daten der dort befindlichen Kleidungsstücke passende Ware visualisieren.

IoT-Anwendungsfall: EinzelhandelDie Anwendungsmöglichkeiten von IoT im Einzelhandel sind noch lange nicht ausgeschöpft (Bildquelle: Pixaby/Alterfines)

IoT-Plattform-Ansatz als Erfolgsgarant

Ideen für IoT-Anwendungsfälle sind oftmals innovative Vorhaben mit nicht vorhersehbarem Anforderungsprofil und schwer planbarem Ausgang. So ist es für die schnelle Umsetzung dieser Projekte wichtig, eine möglichst flexible Basis zu schaffen, um wertvolle Zeit zu sparen und die Budgets zu schonen. Ein IoT-Plattform-Ansatz kann hier gute Dienste leisten, da auf einer Plattform mehr als ein Anwendungsfall laufen kann. Ist die Plattform einmal aufgesetzt, die Infrastruktur steht also, können neue Anwendungsfälle sehr schnell realisiert werden.

Ein weiterer Vorteil einer solchen IoT-Plattform: Weil die Daten schnell angebunden sind und in Echtzeit zur Verfügung stehen, rücken fachliche Fragestellungen schnell in den Vordergrund – man beschäftigt sich also zügig mit den wirklich wichtigen Aspekten einer Lösung. Für eine wirklich schnelle Umsetzung von IoT-Anwendungsfällen muss diese IoT-Plattform aber eine Vielzahl von Standardschnittstellen unterstützen und flexibel konfiguriert werden können. Nicht alle am Markt verfügbaren Lösungen bilden diese essentiellen Punkte gleichermassen gut ab.


Trivadis IoT Plattform – dasIoTgateTrivadis IoT Plattform – das IoTgate

Trivadis IoTgate: IoT-Plattform schnell und flexibel

Trivadis hat genau für diesen Fall ein in der Praxis bewährtes Vorgehensmodell für die schnelle Umsetzung von IoT-Szenarien entwickelt. Das Modell begleitet unsere Kunden in klar definierten Schritten von der Idee bis zur schnellen und flexiblen Umsetzung. In nur 14 Tagen gelingt so die Realisierung der gewünschten IoT-Applikation mit Hilfe des Trivadis IoTgate.

Bewährtes Trivadis Vorgehensmodell beim Proof of ValueBewährtes Trivadis Vorgehensmodell beim Proof of Value

 

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Topics: Internet of Things IoT