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In drei Phasen zur Digitalisierungsstrategie

Rund zwei Drittel der Unternehmen in der DACH-Region haben keine ganzheitliche Digitalisierungsstrategie. So lautet das zentrale Ergebnis der 4 digital-Studie, die die Managementberatung Oliver Wyman zu den Hamburger IT-Strategietagen 2017 veröffentlicht hat. Rund 300 IT-Verantwortliche in Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wurden darin zum Stand der Digitalisierung im eigenen Unternehmen befragt. Lediglich zehn Prozent der Befragten fühlen sich für die digitale Transformation gut gerüstet. Was können Unternehmen tun, um sich fit für die digitale Zukunft zu machen? Welche Punkte müssen sie bei der Digitalisierungsstrategie beachten?

Martin Luckow, Senior Solution Manager Application Management, kommentiert:

Martin_Luckow.jpg„Viele Firmen sind für die digitale Transformation noch lange nicht so gut aufgestellt, wie weithin vermutet wird. Auch variiert der derzeit mögliche Digitalisierungsgrad von Unternehmen stark von Branche zu Branche und ist abhängig von den sich stetig entwickelnden Technologien. Eines aber ist sicher: Fast alle Geschäftsmodelle, Prozesse und ihre IT-Unterstützung müssen vorher auf den Prüfstand gestellt werden.

 

Keine Hau-Ruck-Aktionen

Die digitale Transformation ist ein strategischer Prozess und darf nicht ‚übers Knie gebrochen‘ werden. Denn die Entwicklung einer Organisation hin zu einem modernen, digitalen Unternehmen erfolgt auf unterschiedlichen Ebenen und ist iterativ. Man kann nicht am einen Tag die digitale Transformation „beschließen“ und am nächsten Tag wird sie bereits gelebt.

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In drei Schritten zur Digitalisierungsstrategie: Bestandsaufnahme, Potentialanalyse und Formulierung der digitalen Vision

Eine Digitalisierungsstrategie bildet die Grundlage für die digitale Neuausrichtung. Die erste Phase dient der Bestandsaufnahme. In diesem ersten Schritt verschafft sich ein Unternehmen den Überblick, wo es derzeit steht und in welche Richtung es sich entwickeln könnte. Ist der Status Quo bekannt, geht es im zweiten Schritt darum, das digitale Potenzial zu erkennen. Eine Digitalisierung betrifft je nach Unternehmensgröße mehrere hundert Einzelprozesse. Die Hälfte der operativen Kosten verursachen jedoch oft die Top-25-End-to-End-Prozesse, die wiederum jedoch meist entscheidend für eine nachhaltige Kundenzufriedenheit sind. Genau diese Prozesse gilt es zu identifizieren und zu durchleuchten, um durch Digitalisierung Mehrwerte zu schaffen. Auf Basis der Ergebnisse von Bestandsaufnahme und Potentialanalyse erfolgen in der dritten Phase schließlich die Formulierung der digitalen Vision und Erstellung der Roadmap für die eigentliche Durchführung.

 

In 3 Stufen zum digitalen Erfolg

 

Silodenken muss überwunden werden

Eine umfassende Digitalisierung kann nicht in Form isolierter und unabhängig voneinander geplanter Digitalisierungsprojekte stattfinden. Ihr volles Potenzial wird nur ausgeschöpft werden, indem gerade nicht an den Grenzen von Abteilungen, Fach- oder Prozessbereichen Halt gemacht wird – das „Silodenken“ muss überwunden werden. Eine vernetzte Kommunikation, eine digitalisierungsfreundliche Unternehmenskultur und bereichsübergreifendes Denken sind daher essenzielle Voraussetzungen für eine erfolgreiche digitale Transformation.“

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Webcast zum Thema „Digitalisierungsprojekte: Vorbereitung, Planung, Durchführung"

Am 09.05.2017 fand ein einen Webcast zum Thema „Digitalisierungsprojekte: Vorbereitung, Planung, Durchführung" statt. Darin hat Martin Luckow die Phasen der digitalen Transformation erläutert und Tipps gegeben, welche Aspekte in jeder Phase auf dem Weg hin zum digitalen Unternehmen zu beachten sind. Eine Aufzeichnung des triCast und die zugehörigen Unterlagen erhalten Sie hier. Der zweite Teil der Veranstaltung, in dem es dann um die Umsetzung der Digitalen Transformation geht, findet am 20.06.2017 statt. 

Weiterführende Informationen

Bildquelle: Pixabay/PIRO4D

Topics: Kommentar Digital Business Transformation