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Auch der Digitalisierer muss sich digitalisieren …

Adrian_HerzogSchon einmal darüber nachgedacht, ob ein Porsche-Fahrer besser Autos reparieren kann als ein Dacia-Fahrer? Oder darüber, welche Schuhe ein Schuhmacher eigentlich trägt? Oder ob ein Sternekoch auch zu McDonald’s geht? Drei unterschiedliche Gedanken, die aber alle den gleichen Kern haben. Als IT-Dienstleister beschäftigt man sich tagtäglich mit der Optimierung von Prozessen. Man versucht, individuelle Anwendungsfälle mit modernen und effizienten technischen Mitteln zu lösen.

Jetzt stellen Sie sich einmal Folgendes vor: Ein Consultant arbeitet in einem Projekt zur Automatisierung eines Spesenprozesses. Dabei geht es darum, die verschiedenen Prozessschritte in einen Workflow zu bringen. Ziel ist es, die Eingabe der Spesen bis zur Auszahlung papierlos zu realisieren. Am Abend kommt der gleiche Consultant nach Hause und erfasst die geleisteten Stunden und seine Spesen manuell in seiner Zeiterfassung. Am Ende des Monats druckt er seine Spesen aus, unterschreibt diese und reicht sie weiter an seinen Vorgesetzten. Zu guter Letzt wird das Spesenformular noch zu Fuss zur Buchhaltung gebracht, welche dieses dann archiviert und den offenen Betrag ausbezahlt.

Während der Consultant tagsüber für den Kunden also in der digitalen Zukunft unterwegs war, ging’s am Abend im eigenen Unternehmen zurück ins analoge Mittelalter – eine gewisse Ironie ist hier nicht von der Hand zu weisen. Sie hat einen wahren Ursprung, denn wir bei Trivadis waren in einer ähnlichen Situation …

Optimierung des internen Rechnungsprozesses nötig

Als Dienstleister und Partner von Microsoft, Oracle und vielen weiteren Lösungsanbietern stellen wir natürlich nicht nur Rechnungen, sondern bekommen auch welche. So waren wir bis vor nicht allzu langer Zeit tagtäglich damit beschäftigt, Rechnungen entgegenzunehmen, diese entsprechend weiterzuleiten und über mehrere Abteilungen final an die Buchhaltung zu übergeben, wo diese dann bezahlt und archiviert wurden. Gerne erinnere ich mich da an die Szene von Asterix und Obelix auf der Suche nach dem Passierschein A38 in folgendem Video:

 

 

Die Vereinfachung dieses Prozesses war ein Business Need, wir mussten hier Abhilfe schaffen. Wir entschieden uns dazu, das Ganze innerhalb der Microsoft Cloud umzusetzen, da diese Umgebung viel Potential mit sich bringt. Es ging hier nämlich nicht nur um ein papierloses Büro oder die Implementierung eines schlanken Prozesses, sondern auch darum, eine Plattform zu schaffen, mit der die internen Prozesse einfacher und schneller digitalisiert werden können.

Plattform auf Basis von Microsoft Azure und Sharepoint Online

Durch das Zusammenspiel von Microsoft Azure und SharePoint Online konnten wir direkt mit der Umsetzung der Plattform beginnen. Die entsprechende Workflow-Logik wurde zusammen mit unserem Backoffice erarbeitet und durch den Einsatz von Azure Logic Apps realisiert. So konnten wir diesen internen Need neben unseren Kundenprojekten in kürzester Zeit abdecken und gleichzeitig auch viele spannende Kundengespräche führen, da die Einsatzmöglichkeiten dieser zentralen Schnittstelle enorm sind. Man stelle sich zum Beispiel einen Dienstleister aus dem Baugewerbe vor, der mit einer fristgerechten Zahlung der Materialien bis zu 5 Prozent Skonto sparen kann. Durch die langatmigen manuellen Schritte blieb ihm dies bisher oft verwehrt. Dank der zentralisierten Plattform kann er davon aber nun vollumfänglich profitieren.

Dies ist nur einer von vielen Anwendungsfällen, die mit unserer Lösung abgedeckt werden können. Für weitere Informationen kommen Sie gerne auf uns zu oder laden Sie unseren Reference Case herunter.

Reference Story hier herunterladen >

 

Weiterführende Informationen

Topics: Microsoft Cloud Computing Digital Business Transformation Insights