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Baltic Sea Circle Rallye: 7.500 km für einen guten Zweck

bsc_winter_2018_Route.jpgVom 24. Februar bis zum 10. März findet die Baltic Sea Circle Rallye 2018 - Winter Edition statt, die nördlichste Oldtimer-Rallye der Welt. In 15 Tagen gilt es, von Hamburg aus ganze 7.500 Kilometer durch zehn Länder hoch bis zum Polarkreis und einmal um die Ostsee zu bewältigen. Dies alles für einen guten Zweck. So muss jedes Team mindestens 750 Euro für nachhaltige Charity-Projekte seiner Wahl sammeln. Trivadis ist einer der Sponsoren des Teams Sisu (Finnisch für «Kraft/Ausdauer») aus Nordwestmecklenburg.

Bild: Superlative Adventure Club GmbH

Das Team besteht aus Annika Böhm, im normalen Leben Physiotherapeutin, und  Wirtschaftsingenieur Thomas Nifkiffa, der früher mal bei Trivadis beschäftigt war. Die beiden Feuerwehrkameraden aus der Gemeindewehr Lüdersdorf vor den Toren Lübecks haben schon einige Herausforderungen zusammen gemeistert. Wir haben mit den beiden über das grösste Abenteuer ihres Lebens gesprochen.

bsc_winter_2018_62.jpgBild: Heiko Preller

Euch erwartet ein verrückter Roadtrip durch Skandinavien, Russland und das Baltikum, mit sicherlich nicht immer einfachen Bedingungen. Thomas, wieso glaubst du, ist Annika die perfekte Partnerin für diesen Trip? Und umgekehrt?

Thomas: Annika ist beherzt, aufmerksam und traut sich viel. Wir gehen in unserer Gemeinde ja zusammen in die Feuerwehr, da bekommen wir auch so einen “Einsatz“ gut hin. Ausserdem kann Annika sehr lustig sein und teilt meine Vorliebe für die nordischen Länder und den wilden Osten.

Annika: Thomas ist für die Rallye zum einen der perfekte Partner, weil er Russisch spricht. Zum anderen hat sich gezeigt, dass ich ihm auch in nicht so alltäglichen Situationen vertrauen kann und er oft so handelt, wie ich es tun würde. Er kann auch echt witzig sein und ist genauso abenteuerlustig wie ich. 

Was hat euch dazu motiviert, an der Rallye teilzunehmen?

Annika: Freunde von mir sind schon einmal mit dem Charity-Gedanken eine Rallye vom Allgäu bis in den Orient gefahren. Das hat mich damals schon neugierig gemacht. Ich dachte aber da schon: „Warm kann jeder …“ Dann wurde die BSC Winter ausgeschrieben – das war die Gelegenheit! Ich erzählte Thomas davon und konnte ihn schnell für dieses Abenteuer begeistern. Am meisten motiviert mich wohl, Grenzerfahrungen in Eis und Schnee zu machen.

Thomas: Annika hat mich mit ihrer Begeisterung angesteckt. Ausserdem mag ich Herausforderungen. Den Gedanken, dabei auch etwas Gutes zu tun, finde ich sehr charmant.

Ihr startet mit einem Subaru Forester SF von 1997. Wieso habt ihr euch für dieses Auto entschieden?

bsc_winter_2018_05-768x512.jpgBild: Heiko Preller

Annika: Das Auto war ein Glückstreffer. Thomas suchte schon weit vor der Anmeldung zur Rallye für eine andere Tour mit seinen Brüdern ein geeignetes Fahrzeug, das robust und nicht zu teuer sein sollte. So geniessen wir nun den „Roten Förster“ mit Allradantrieb, gutmütigem Fahrverhalten und starker Heizung.

Wie viele Kilometer habt ihr euch pro Tag vorgenommen?  

Annika: Um die Gesamtstrecke zu schaffen, mindestens 500 Kilometer. Wobei sich 500 Kilometer auf der Strecke wahrscheinlich anfühlen werden, wie hier in Deutschland circa 1.000 Kilometer. Der Kodex auf der Rallye lautet nämlich: keine Autobahn, kein Navi, kein GPS. Wir fahren also ausschliesslich mit Kompass und Kartenmaterial! Mal sehen, wo und wann wir ankommen ...

Wo werdet ihr auf dem Weg schlafen und essen?

Annika: Wir werden nach Möglichkeit in Hostels übernachten. Ansonsten greifen wir auf unser Zelt zurück.

Thomas: Wer weiss, vielleicht bauen wir ja auch ein Iglu? Diverse Bauanleitungen haben wir uns vorsichtshalber schon angesehen ...

Annika: Was das Essen betrifft, sind wir mit einem Sturmgaskocher, Topf und Konserven ausgestattet.

Welches sind die Charity-Projekte, die ihr unterstützt?

Annika: Wir sammeln für Sea-Eye e.V., die autonomen Jugendwerkstätten (ajw) in Hamburg und das Kinder-Hospiz Sternenbrücke.

Wieso habt ihr euch für diese Projekte entschieden?

Thomas: Wir haben nach Projekten geschaut, die mit viel „Sisu“ betrieben werden und Unterstützung brauchen können.  Daneben gibt es natürlich immer auch einen persönlichen Bezug, bei Sea-Eye e.V. ist dieser z. B., dass ich vor langer Zeit selbst zur See gefahren bin.

Was erhofft ihr euch persönlich von der Rallye?

Annika: Ich erhoffe mir unendliche Weite, klirrende Kälte, atemberaubende Natur und unvergessliche Situationen, aus denen wir heil wieder herauskommen. Kurz: ein Abenteuer, bei dem alle Sinne gebraucht werden und von dem tiefe Eindrücke bleiben.

Thomas: Auf die Weite des Nordens und die winterlichen Herausforderungen freue ich mich auch. Die Begegnungen mit den anderen Teams und den Menschen unterwegs sind ebenfalls ein guter Grund, diese Tour zu fahren. Last but not least werden wir wahrscheinlich auch mal an unsere persönlichen Grenzen stossen, aber mit Teamgeist, Kreativität und Optimismus schaffen wir das!

 triCast - der IT WebCast von Trivadis

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